Aktuelles zur Gesundheit

Bitte um Mithilfe!!! Ein Aufruf unseres Mitglieds, Frau Petra Heermann:

Hallo zusammen,

vermutlich kennen diesen "Aufruf" schon diverse Mitglieder von anderen Listen, ich würde gerne die Gelegenheit nutzen, um nochmal hier zu posten, denn:

Ich möchte euch gerne um eure Mithilfe bitten.

Das Thema ist ein altbekanntes und weitverbreitetes "Übel".  Urinieren/Markieren bei Katzenartigen.

Ich muss mich an dieser Stelle sicher nicht neu vorstellen - meine Tätigkeit als Tierpsychologin ist bekannt und wird ja auch von dem einen oder anderen Listenmitglied genutzt. In Zusammenarbeit mit meinen Tierärzten möchte ich bitten, euch zu einer Studie zur Verfügung zu stellen, die das beschriebene Verhaltensproblem erfassen soll.

Dass es immer kritisch ist, in der Öffentlichkeit diese Thematik zu bearbeiten, das weiß ich. Es wäre auch nicht im analytischen Sinn, die Studie in ihrer Entwicklungsphase öffentlich zu machen.

Angedacht ist ein Zusammentragen vieler Erfahrungsberichte, die dann im Anschluss ausgearbeitet werden. Anonym!  Zu diesem Zweck möchte ich die Interessierten/Betroffenen anregen, mir privat eine mail zu senden, wenn ihr mehr dazu erfahren möchtet, bzw. ihr den  Analysebogen zugeschickt haben möchtet.

Mittlerweile ist es möglich, diesen Bogen auch per Download direkt von der Internetseite zu laden! Es ist nicht wirklich mit Aufwand verbunden - es geht nur um die Beantwortung von Fragen zum genannten Thema. Diejenigen, die mitmachen, werden im Anschluss über das Ergebnis informiert und auf Wunsch werden Lösungsansätze erarbeitet.

Vielleicht kommt jetzt bei dem einen oder anderen die Frage nach dem Warum auf... In meiner täglichen Arbeit mit Katzen ist Urinieren das meistgenannte Problemverhalten. Auch kann es tatsächlich nicht gänzlich kontrolliert werden, aber es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten. Als Betroffene weiß ich genau, wovon ich rede. Meine, zuweilen humoresken, Wortmeldungen zu dem Thema sollen es nicht verharmlosen, aber "Pinkel" gehört nun mal mit zur Kommunikation bei Katzen. So ist es stets ein Balanceakt, den Besitzer zu sensibilisieren und das nicht erwünschte Verhalten der Katze zu beeinflussen.

Mit der Studie soll mehr Transparenz in die Sache kommen und schlussendlich profitieren alle Katzenbesitzer davon. Aber ich möchte nun nicht weiter mit Statistiken aufwarten - vielleicht langweilt euch das. Ich wünsche mir aber sehr, dass ich viele von euch motivieren kann, sich mit mir, unverbindlich!!! in Verbindung zu setzen und gemeinsam zum Erfolg dieser Studie beizutragen.

Wenn ihr mir also eine mail schickt an petra@heermann-all-star.com , dann sende ich euch besagten Fragebogen zu - oder nutzt den Download. Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit.

Lieben Gruß

Petra

Petra Heermann

58675 Hemer · Baumhof 3

Telefon 0 23 72 - 65 00 35

www.feli-care.de

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Die Firma Biofocus bietet für Vereinsmitglieder Sonderkonditionen für bestimmte genetische Analysen an. Mehr dazu hier.

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Neues zu HCM und PKD - ein Aufruf des RKV in NRW e.V. über dieses Thema nachzudenken und die Initiative zu ergreifen - damit sich diese Erkrankungen nicht weiter ausbreiten können!

NRW macht stark!

Unser Verein RKV in NRW und mit ihm Harald Baumann, unterstützen uns.

Wir wollen das kommende halbe Jahr nutzen und Statistiken erstellen, Tierärzte und Kardiologen zu Rate ziehen und Betroffene und hoffentlich viele! Nichtbetroffene einladen.

Auf einem Forum der Extraklasse sollen die Schwerpunktthemen HCM und PKD sein.

Es muss noch deutlicher, noch lauter die Rede davon sein, wie dringend notwendig diesbezügliche Tests sind.

Das muss vor allem auch "Neueinsteigern" vermittelt werden- und wir alle müssen lernen mit Ängsten umzugehen, die zum Beispiel unsere "Altzüchter" belasten. Dieses Damoklesschwert - nicht zu wissen: " Sind meine Katzen betroffen, tragen sie die tödlichen Erbkrankheiten?" muss entschärft werden.

Da brauchen wir einen Schulterschluss und keinen Fingerzeig!

Was wir im Verein NRW erreichen, soll ein Zeichen setzen; dafür brauchen unsere Katzen jede einzelne Stimme.

Und es muss so laut und so deutlich zu vernehmen sein, dass wir mit dieser starken Lobby, die wir bilden wollen, auch andere erreichen und mehr Vereine unseren Ideen folgen und tätig werden.

Wir haben schon viele Anregungen gesammelt, sind schon ein ganzes Stück weiter gekommen- und wir sind gerade mal am Anfang.

  Macht mit!

Teilt uns eure Erfahrungen mit, eure Zweifel, gebt uns Anregungen - oder auch eure Kritik, aber

  Macht mit!

Weitere Informationen erhaltet ihr bei Harald Baumann und

Frau Petra Heermann, 58675 Hemer, Tel: 02372-650035 E-mail: petra.heermann@t-online.de

Informationen zu HCM und PKD zum Herunterladen (pdf-Format)

Was ist HCM?

Hinter der Abkürzung steckt der medizinische Begriff “Hypertrophe Cardiomyopathie”. Es ist im wesentlichen zu Beginn eine Verdickung der linken Herzkammerwand, später auch die Verdickung von Papillarmuskeln des Herzens, die systolische Vorwärtsbewegung der Mitralklappe und die Vergrößerung der linken Herzkammer. Dies führt nach einiger Zeit zu Herzschwäche und Herzversagen. Ein abnormer Rückfluss der Mitralklappe kann Herzgeräusche verursachen, dies muss aber nicht zwingend sein. HCM wird autosomal dominant vererbt. Es ist sinnvoll Kater ab dem Alter von 2 Jahren und Katzen ab dem Alter von 3 Jahren zu testen (Ultraschall des Herzens). Wenn sie dann HCM frei sind besteht eine Wahrscheinlichkeit von 80 - 90%, dass sie nie HCM entwickeln. An der Entwicklung eines Gentests, mit dem man diese Krankheit auch schon bei jüngeren Tieren feststellen kann, wird gearbeitet. Die Krankheit tritt gehäuft bei Maine Coons auf, sie ist aber auch bei Norwegischen Waldkatzen bekannt. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es bei folgenden Websites:

www.tierkardiologie.lmu.de/besitzer/hypertrophe-kardiomyopathie.html

www.olfie.de/hcm.htm

www.winnfelinehealth.org/reports/cardiomyopathy.html (in Englisch)

http://members.aol.com/chinitz/hcm/ (in Englisch)

Diese Mitteilung schickte uns unser Mitglied, Jürgen Rausch, zum Thema HCM:

Seit ca. 2 Wochen ist bekannt, daß der Maine Coon Kater RUMFORD Boxcar Willy (geb. 1994) bereits in 2004 HCM POSITIV GESCHALLT und am 17.01.2006 auch beim Gen-Test positiv getestet wurde. Dieser Kater ist ein hochdekorierter Ausstellungskater und hat auch für sehr viel Nachwuchs gesorgt. Viele in- und ausländische Züchter sind betroffen - auch wir haben eine Nachzucht von Ihm , die vor 3 Wochen noch HCM geschallt wurde (negativ). Sicherheit kann man nur durch einen Gentest bekommen.

DAS habe ich gerade bekommen, vielleicht ist es für Sie interessant. Der Test ist dort sogar günstiger als in den USA und man kann Blut oder Bürstchen verwenden.

 

Hier das Dokument von Laboklin:

LABOR FÜR KLINISCHE DIAGNOSTIK GMBH

Gentest zum Nachweis der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM)

Das Labor LABOKLIN in Bad Kissingen bietet einen neuen Gentest zum Nachweis der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) bei Maine Coon-Katzen an.

HCM - die Erkrankung

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine durch eine konzentrische Hypertrophie des Ventrikels gekennzeichnete Erkrankung des Herzmuskels. Die HCM ist die am häufigsten diagnostizierte Herzerkrankung bei Katzen. Wesentliche Krankheitszeichen sind eine Verdickung der Wand der linken Herzkammer (Ventrikel), die sowohl global als auch regional sein kann, eine Verdickung der Papillarmuskeln, eine systolische Vorwärtsbewegung der Mitralklappe (systolic anterior movement, SAM), schließlich eine Vergrößerung der linken Herzkammer und letztendlich Herzschwäche und Herzversagen. Der Tod durch HCM kann durch drei Mechanismen erfolgen: durch plötzlichen Herztod, wie z. B. durch Rhythmusstörungen und Kammerflimmern, durch Herzversagen (Symptome sind Herzrasen, beschleunigte Atmung, Kurzatmigkeit, Lungenödem und Pleuraerguss) oder durch Thrombenbildung, einerseits im linken Vorhof durch abnorme Blutflüsse und den Rückstau des Blutes mit Erweiterung des Vorhofs und verlangsamtem Blutfluss, andererseits in der Kammer bei hochgradiger Erweiterung und Herzschwäche. Die Thromben im Vorhof können abgelöst und in den arteriellen Kreislauf verschleppt werden (so kommt der sog. Sattelthrombus an der Aufzweigung der Becken- und Beinarterien mit Lähmung der Hinterbeine zustande). Die echokardiographische Untersuchung war bisher die einzige Möglichkeit, die Krankheit sicher zu diagnostizieren. Diese Untersuchung ist allerdings erst im Alter von einigen Jahren sinnvoll, wenn bereits krankhafte Veränderungen des Herzens aufgetreten sind.

HCM - Der Erbgang

Die HCM bei der Maine Coon wird autosomal dominant vererbt, das bedeutet, dass bereits ein betroffenes Allel zu dieser Erkrankung führt. Die Schwere der Erkrankung nimmt zu, wenn die Katze reinerbig für die Mutation ist, d.h. zwei betroffene Allele besitzt.

HCM - die Mutation

Vor kurzer Zeit konnte die Arbeitsgruppe um Kathryn Meurs an der Ohio State Universität in Ohio/USA eine Mutation im MYBPC(cardiac myosin binding protein)-Gen identifizieren, die bei 16 getesteten von der HCM betroffenen Maine Coon-Katzen gefunden wurde. Diese Mutation war in den 107 untersuchten HCM-freien Katzen nicht vorhanden. Aufgrund dieser Daten konnte die Schlußfolgerung gezogen werden, dass diese Mutation im MYPBC3-Gen die hypertrophe Kardiomyopathie bei der Katze verursacht.

Das Vorkommen dieser Mutation konnten wir bereits auch in Deutschland nachweisen, was bedeutet, dass diese Mutation auch für Züchter in Deutschland relevant ist.

HCM - der DNA-Test

Die Entdeckung der Mutation führte zur Entwicklung eines DNA-Tests in unserem Labor.

Mit Hilfe dieses Gentests können mit hoher Sicherheit Katzen identifiziert werden, die diese Mutation tragen oder frei von dieser Mutation sind.

Für den DNA-Test wird zunächst aus einer Blutprobe die DNA der Katze isoliert. Mittels der sogenannten Polymerase-Kettenreaktion wird dann das betroffene Gen millionenfach vervielfältigt, um es leichter analysieren zu können. Anschließend wird automatisch mit Hilfe eines sog. Genetic Analyzers die Erbsequenz gelesen.

Somit kann die Mutation auf direktem Weg mit sehr hoher Testsicherheit nachgewiesen werden. Da dieser Test vorwiegend maschinell durchgeführt wird, sind Laborfehler praktisch ausgeschlossen.

HCM - Anwendung und Nutzen des DNA-Tests

Der Test kann angewendet werden bei Maine Coon-Katzen und Maine Coon- Mischlingen, bei denen eine Verpaarung mit Maine Coon-Katzen und somit eine mögliche Verbreitung der Mutation stattgefunden hat. Bei einem positiven Nachweis der Mutation kann davon ausgegangen werden, dass sich bedingt durch ein defektes Protein eine hypertrophe Kardiomyopathie ausbilden wird. Bei einem negativen Befund kann nicht mit vollständiger Sicherheit ausgeschlossen werden, dass weitere bislang unbekannte Mutationen zur HCM-Erkrankung führen können.

Beim Menschen hat man inzwischen über 180 Mutationen nachweisen können, die alle zum klinischen Bild einer HCM führen, allerdings je nach Mutation mit z.T. sehr unterschiedlicher Prognose für die Überlebenszeit.

HCM - Material, Testdauer und Kosten

Für den DNA-Test wird ca. 0,5-1 ml EDTA-Blut benötigt. Unter Umständen ist auch die Einsendung eines sog. Backenabstriches möglich. Der Backenabstrich muß mit von uns kostenlos erhältlichen Spezialbürsten* durchgeführt werden. Dabei muß jedoch beachtet werden, daß der Abstrich nicht zu zaghaft durchgeführt wird, da sonst nicht ausreichend Material für die Untersuchung zur Verfügung steht.

Der Test wird bei uns mehrmals wöchentlich angesetzt. Das Ergebnis liegt etwa 5-7 Arbeitstage nach Erhalt der Probe vor.

Die Kosten für den Gentest betragen 40,90 € zzgl. Mwst.** pro Probe.

Weitere Auskünfte erhalten Sie gerne bei Frau Dr. Petra Kühnlein oder Frau Dr. Ines Langbein-Detsch, LABOKLIN GmbH und Co.KG in der Prinzregentenstr. 3 in 97688 Bad Kissingen unter Tel. 0971 /72020 oder Fax: 0971 / 7236193 oder Email labogen@laboklin.de

 

Blutgruppenbestimmung

Sollten Sie zusätzlich zum Gentest eine Blutgruppenbestimmung wünschen, senden Sie uns bitte 1 - 1,5 ml EDTA-Blut. Die Kosten für die Blutgruppenbestimmung betragen 16,40 € bei Rechnungstellung an den Tierarzt bzw. 21,40 € bei Rechnungstellung an den Züchter (Preise jeweils zuzüglich MWSt.).

*) Die Bürstchen können Sie unter der oben angegebenen e-mail Adresse bei uns anfordern.

Bitte geben Sie dabei an, wieviele Tiere Sie testen wollen und an welche Postadresse die Bürstchen geschickt werden sollen.

**) Mehrwertsteuer wird nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhoben.

Nur dass keine Mißverständnisse auftreten - dieser DNA Gentest ist kann n u r

für Maine Coon Katzen und Maine Coon Mischlingen verwendet werden.

 

Die häufigsten Fragen und Antworten zu FIP

 

Ich bedanke mich herzlich bei LABOKLIN, besonders bei Frau Dr. Hübner, dass ich diesen Artikel auf unserer Seite veröffentlichen durfte.

 

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